Profil
Berufliche Kernprinzipien
Fachliche Schwerpunkte
Rollen und Verantwortlichkeiten

Projektverantwortung
Ein wiederkehrender Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Projektverantwortung für die Überführung wissenschaftlich entwickelter Methoden und Systeme in robuste, produktionsnahe Anwendungen unter realen betrieblichen Randbedingungen.
Fachkoordination
In interdisziplinären Konsortien fungiere ich als fachlicher Ansprechpartner und Vermittler zwischen Forschung, Planung, Industrie und öffentlicher Hand.
Systementwickler
In Projekten wirke ich an der Konzeption und Ausgestaltung verkehrstechnischer Systeme sowie an deren funktionaler Integration in bestehende Systemumgebungen mit.
Gremienarbeit
In Gremien und Arbeitsgruppen wirke ich an der Weiterentwicklung verkehrstechnischer Konzepte, Verfahren und Regelwerke mit und bin eng in aktuelle fachliche Diskurse eingebunden.
Werkzeuge und Methoden
Zentrale Werkzeuge der Verkehrstechnik nutze ich nicht nur anwendungsbezogen, sondern als integrale Bestandteile systemischer Entwicklungs-, Bewertungs- und Automatisierungsprozesse.

LISA+
- Entwicklung, Parametrierung und Bewertung regelbasierter, verkehrsabhängiger Steuerungen
- Analyse von Wirkungen, Grenzen und Nebenwirkungen unterschiedlicher Steuerungsstrategien
- Entwicklung und Qualifizierung produktionsnaher Steuerungsansätze in Forschungsprojekten
- Fachliche Konzeption, Begleitung und Absicherung der Integration von LISA+-Steuerungen in komplexe Systemumgebungen
- Zentraler Gegenstand der akademischen Lehre und Betreuung (Praktika, Beleg- und Abschlussarbeiten)

PTV Vissim
- Aufbau, Kalibrierung und Validierung mikroskopischer Verkehrsflussmodelle
- Analyse und Bewertung komplexer, multimodaler Szenarien sowie systematischer Variantenvergleiche
- Nutzung der COM-Schnittstelle zur automatisierten Analyse, Bewertung und Sensitivitätsuntersuchung von Steuerungsstrategien und -methoden
- Einsatz als Trainings- und Testumgebung für innovative, modell- oder KI-basierte Steuerungsansätze
- Einsatz von PTV Vissim in Lehre, Forschung und Betreuung studentischer Arbeiten als methodisches Analyse- und Bewertungswerkzeug

Python
- Einsatz von Python zur Automatisierung von Analyse-, Bewertungs- und Auswertungsprozessen, insbesondere in Forschungs- und Entwicklungsprojekten
- Entwicklung von Schnittstellen und Workflows zur Kopplung von Simulationen (insbesondere PTV Vissim über COM), Steuerungssystemen und externen Datenquellen
- Systematische Verarbeitung, Aggregation und Bewertung von Simulations- und Felddaten zur Durchführung skalierbarer Varianten- und Sensitivitätsuntersuchungen
- Einsatz von Python in Praktika und studentischen Arbeiten als unterstützendes Werkzeug für Analyse, Auswertung und Automatisierung
Wissensarbeit und -vermittlung
Akademische Lehre
Universitäre Lehre, Praktika sowie die Betreuung studentischer Arbeiten waren eng mit meiner Forschungstätigkeit verknüpft. Gestützt durch kontinuierliche hochschuldidaktische Weiterbildungen folgte meine Lehre einem klar lernzielorientierten und aktivierenden Ansatz. Meine Lehrtätigkeit wurde 2025 mit dem Lehrpreis der Fakultät Verkehrswissenschaften der TU Dresden ausgezeichnet.
Strukturierte Wissensarbeit
Die systematische Strukturierung, Dokumentation und langfristige Verfügbarkeit von Wissen ist ein durchgängiges Element meiner Arbeit. Komplexe Methoden, Werkzeuge und Arbeitsprozesse bereite ich so auf, dass sie nachvollziehbar, reproduzierbar und eigenständig nutzbar bleiben – sowohl in Forschung und Lehre als auch in projektbezogenen Anwendungen. Der Aufbau und die Pflege eines Wikis zur geordneten Ablage von Projekterkenntnissen, Methoden und Arbeitsprozessen waren ein zentraler Bestandteil meiner wissenschaftlichen Tätigkeit und prägen meine selbstständige Arbeitsweise gleichermaßen.
Zweisprachige fachliche Vermittlung (Deutsch / Englisch C2)
Die zweisprachige Vermittlung fachlicher Inhalte ist ein selbstverständlicher Bestandteil meiner Arbeit. Insbesondere an der Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis ermöglicht sie den Abgleich internationaler Forschungsergebnisse mit nationalen Planungs-, Verwaltungs- und Umsetzungkontexten. Dadurch können komplexe technische Inhalte sowohl gegenüber wissenschaftlichen Partnern als auch gegenüber öffentlichen Auftraggebern, Planungsbüros und Behörden präzise und anschlussfähig kommuniziert werden.
Beruflicher Hintergrund
Mein beruflicher Hintergrund verbindet eine fundierte ingenieurwissenschaftliche Ausbildung mit über zehn Jahren verkehrstechnischer Erfahrung in Forschung, Planung und Systementwicklung.
Mitglied im FGSV-Arbeitskreis 3.3.6 „Aktuelle Themen der Lichtsignalsteuerung“ (seit 2022)

Wissenschaftlicher Mitarbeiter TU Dresden

Projektingenieur Verkehrstechnik Bernard Gruppe (ehem. Brenner)

Diplom-Verkehrsingenieur (2013) TU Dresden


